Bereits an der Garderobe  konnten sich die Besucher der Kochana über eine liebevoll gestaltete Dekoration freuen.

 

 
Pfiffig und mitreißend, angereichert mit einem Hauch aus dem Hamburger „König der Löwen“ erlebten die Besucher zum Kolpinggedenktag den Erstauftritt unserer neuen Jugendtheatergruppe.
 Mit dem Musical „Tuishi Pamoja“ präsentierte sie das Ergebnis disziplinierter Probenarbeit. Und das ging unter die Haut.
Der kleine Giraffenjunge Raffi möchte so gerne mit dem Zebramädchen Zea spielen. Doch sowohl die Giraffen- als auch die Zebra-Sippe sind strikt dagegen. Wo käme man denn hin, wenn plötzlich Punkte mit Streifen spielten. Mit Hilfe der gewitzten Erdmännchen finden Raffis und Zeas Familien schließlich doch zusammen.
Nach lang anhaltendem Schlussapplaus...

   

...drückte Spielleiterin Gabi Bischoff – wie alle im Saal noch spürbar gerührt vom gerade erlebten Bühnengeschehen – ihren Dank darüber aus, dass unter der Regie des Theaterpädagogen Andreas Rüdenauer endlich ein lang gehegter Wunsch wahr wurde: Oedheim hat wieder eine beständige Jugendtheatergruppe. Dank richtete Gabi auch an die Kinder und Jugendliche für ihren Mut und ihr tolles Bühnen-Engagement sowie an die emsigen Helfer hinter der Bühne.

Die Heilbronner Stimme über die öffentliche Aufführung >>>.
Nikolaus probierte den neuen Radweg aus und verspätete sich, da die Kocherbrücke noch nicht fertig war.  
Er kam alleine: „Knecht Ruprecht wusste nicht, wo die Steine im Kocher liegen… Die neue Brücke mit dem Zuschuss macht aus Oedheim das Zentrum des Tourismus.“
"Lieber guter Nikolaus ..."

      
     

   

Auch über die guten Taten der Kolpingsfamilie wusste Nikolaus (Stephan Bauer) viel zu berichten. Zum Beispiel über Renate Mattes (vorne li.), die als Vorstand dem Frauenchor vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten verlieh. Renate hat ihr Amt mittlerweile an Marianne Zohns abgegeben. Den weihnachtlich stimmenden Auftritt des Frauenchores nutzte Margarete Link dazu, Renate für ihren geleisteten Einsatz zu danken.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden auf dem Kolpinggedenktag (von li.) Bernd Herdecker und Leonard Götz geehrt. Die Vorstandsmitglieder Sonja Enderer, Verena Hoegen und Angelika Deckert freuten sich darüber, dass Leonard trotz Wegzug von Oedheim seiner Kolpingsfamilie die Treue gehalten hat. 100 Jahre Mitgliedschaft seien eigentlich notwendig für das, was Bernd im Theater im Chor und als Reiseorganisator bereits alles geleistet hat. Neun Jahre lang war Bernd Regisseur und Spielleiter zugleich, acht Jahre lang Chorvorstand.
Die Malerei zum Hobby machte Chorsänger Ottmar Müller, der 50 Jahre dabei ist. Sein Rat und seine Tat bei der Bemalung der Theaterkulissen werden stets geschätzt. Ebenfalls 50 Jahre dabei ist Chorbassist, ehemaliger Kassier und immer wieder Theaterspieler Fritz Herdecker. Für 50 Jahre Treue wurde auch Franz Rauh, treuer Sänger und Helfer beim Buchhoffest, geehrt.
Wenn es um das Kennenlernen von fremden Menschen und Ländern geht, ist 50-er Jubilar Paul Heimberger stets vorne dabei. In den von ihm organisierten Reisen hatten wir reichlich Gelegenheit dazu. Neun Jahre Vorstandsmitgliedschaft und neuerdings im Bezirksvorstand zeugen vom Einsatzwillen des Tenors und „Allroundtalents“. Paul erwiderte die Ehrung mit dem Zulu-Sprichwort, das er aus seiner Entwicklungshelfer-Tätigkeit in den 60er Jahren aus dem Kongo mitgebracht hatte: „Umuntu ngamuntu ngabantu“ Auf Deutsch: „Zum richtigen Menschen wird man durch andere“.

 

Nach der Ehrung der Jubilare konnten sich die Vorstandsmitglieder Sonja Enderer und Verena Högen über acht Neuaufnahmen freuen: „ Einige von euch sind ja schon lange mit Engagement und Freude dabei“. Darunter auch Elisabeth Mende. Elisabeth arbeitete ein halbes Jahr lang in einem Entwicklungshilfeprojekt in Ghana. Unterstützt wurde dieses Projekt mit Spendengeldern aus unserer Kolpingsfamilie. Dafür bedankte sich Elisabeth vor allem im Namen der Kinder, die damit zum ersten Mal auf Matratzen schlafen konnten.
Den Schluss des gelungenen Abends krönte der Chorus Linus mit seinem begeisternden Liedervortrag.