DIE VERGANGENHEIT NICHT VERGESSEN
SICH DER GEGENWART STELLEN
IN DIE ZUKUNFT BLICKEN
 


 

 
 

„Ich möcht am liebsten sterben, dann wär´s auf einmal still.“
Wer die Commedian Harmonists kennt, war erschüttert von der Melancholie, in die die zu Salzsäulen erstarrten Bühnenquirls beim Themenabend „Spurensuche“ stürzten, ...
... kurz bevor sie sich für alle Zeiten trennen mussten, da auch "diese Musik nicht mehr im Sinne der Auffassung der Nationalsozialisten akzeptiert werden konnte".

Ganz anders der Auftritt von Lena Knecht:  Als Anne Frank, die in ihrem jahrelangen Versteck - eigentlich ein Gefängnis - in ihr Tagebuch schrieb, voller Lebensfreude, voller Hoffnung und Zuversicht. (Foto: Thomas Seitz)
Ebenfalls in Tagebücher schrieb sich Viktor Klemperer seine Gedanken vom Herzen. In dessen Rolle schlüpfte der Regisseur des bewegenden Abends, Bernd Herdecker. Bernd rezitierte Klemperers Verwunderung über das sinnleere Treiben der Nazis in Propaganda, Olympiade als Gradmesser der „Ehre eines Volkes“ und „Volksfeiertag“.

Predigten des Bischof Clemens August Kardinal Graf von Galen (Josef Herold) führten offiziell zum Stopp der „Euthanasie“. Sie wurde jedoch heimlich an Kindern in den Konzentrationslagern und in besetzten Gebieten fortgeführt.


Felix Götz trägt ein Gedicht von Albrecht Haushofer vor. Verfasst hat es der Widerstandskämpfer während seiner Haft. Haushofer wurde von der SS ermordet.
Auch sechs Jahre nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter durch den Nationalsozialistischen Untergrund bleiben viele Fragen unbeantwortet. Einige davon stellte Martina Herdecker.

Simone Schäffner führte eine Interview mit dem Ethno-Comedy-Spezialisten Kaya Yanar (Michael Herdecker).

Aufgelockert wurde das Programm durch Milena Götz (Klavier) und Kathrin Herdecker (Flöte) mit passenden Musikstücken wie dem Thema aus dem Film „Schindlers Liste“.

Landgericht Frankfurt am Main (Foto: dontworry)

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 Fotos:   Gerhard Herold,
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